"Reichtum ist wie Mist: Auf einem Haufen stinkt er – gut verteilt bringt er das Land zum Blühen."

 

Ähnlich verhält es sich mit uns Christen. Nicht das es stinkt, wenn wir zusammen sind, aber verteilt aufs Land bringen wir viel Frucht.

Das ist nichts Neues. Schon Petrus ruft uns dazu in seinem ersten Brief auf:

„Ihr aber seid ein von Gott auserwähltes Volk, seine königlichen Priester, ihr gehört ganz zu ihm und seid sein Eigentum. Deshalb sollt ihr die großen Taten Gottes verkünden, der euch aus der Finsternis befreit und in sein wunderbares Licht geführt hat.“ - 1.Petrus 2,9

Wir sollen „die großen Taten Gottes verkünden, der uns aus der Finsternis befreit und in sein wunderbares Licht geführt hat.“
Petrus bezeichnet uns als das „von Gott auserwählte Volk“ und nimmt uns damit mit hinein in die Geschichte des Volkes Israel. Gott wollte, dass die Welt an seinem Volk erkennt, wie er ist.

Ja, wir sollen den Priesterdienst übernehmen. Priester zeichnet ihre innige Beziehung zu Gott aus. Und genau aus dieser Beziehung sollen auch wir leben und somit in unserem Umfeld auf Gott hinweisen.

 

Leo Bigger, Pastor und Gemeindeleiter in Zürich, sagte auf dem Leitungskongress in Hannover: „Geh in dein eigenes Umfeld. Hier will Gott etwas durch dich bewegen.“

In drei Schritten erleuterte er dann, wie man „einfach von Gott reden“ kann.

1.   Nutze deine ganz persönlichen Beziehungen!

Und zwar in Gemeinde, Arbeit, Schule, Freizeit, Freunde, Nachbarn, Familie.
„Es muss nicht immer die ganz krasse Aufgabe sein."

Sei bei den Menschen in deinem Umfeld und lebe deinen Glauben.

2.   „Bete intensiv für diese Menschen in deinen Beziehungen!“

Leo Bigger ermutigte uns dazu, Namen von Menschen aus unserem persönlichem Umfeld aufzuschreiben und dann für Offenheit bei diesen zu beten.

Seine Erfahrung ist, dass Gott etwas bewegt.

3.   Pflege Freundschaften!

Schotte dich nicht ab! Sondern „tu und nutze das, was du mit Leidenschaft machst“ in deinem Umfeld: auf dem Golfplatz, beim Kaffeeklatsch oder Motorradfahren unter Bikern, unter Hundefreunden oder bei Technikfreaks. „Und dann kommt irgendwann die Frage nach Gemeinde, nach Glaube, nach Jesus – und dann kannst du sagen: Gute Frage!“ Und das Gespräch über Glaube und Leben beginnt …

 

Ich weiß, uns kommt an dieser Stelle gleich der Einwand: „Hört sich gut an, aber …“

Nun, dabei vergessen wir immer etwas Entscheidendes. Gott ist es, der etwas bewegen will. Er will es aber nicht ohne, sondern mit und durch uns tun.

Lassen wir uns von ihm bewegen, so dass er etwas durch uns bewegen kann.

Ihr/Euer

Matthias Klöber